Fracht wird an der fertig verpackten Ladeeinheit gemessen. Entscheidend sind die maximalen Außenmaße Länge, Breite und Höhe einschließlich Palette, Kiste, Folie, hervorstehender Teile und sonstiger Verpackung.

Darauf sollten Unternehmen achten

Je genauer die Angaben bei der Anfrage sind, desto zuverlässiger lassen sich Fahrzeug, Handling und Termin planen. Nachträgliche Änderungen können eine neue Prüfung erforderlich machen.

  • Bei mehreren Ladeeinheiten sollte jede Einheit separat gemessen und gewogen werden, wenn sie unterschiedliche Maße hat.
  • Das Bruttogewicht umfasst Ware und vollständige Verpackung.
  • Bei unregelmäßigen Formen zählt die größte Ausdehnung, nicht nur die Grundfläche des Ladungsträgers.

Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?

Die Verpackung muss die Ware gegen Bewegung, Druck, Stöße und die vorgesehenen Umschlagvorgänge schützen.

Überstände, instabile Aufbauten und falsch deklarierte Stapelbarkeit können zu Beschädigungen, Nachberechnung oder einer notwendigen Änderung der Transportart führen.

Wenn eine Angabe noch unklar ist, sollte sie vor der Buchung geklärt werden. Eine kurze Rückfrage ist meist einfacher als eine Änderung nach bereits erfolgter Disposition.

Kurze Checkliste

  • Längste Außenkante messen
  • Höchsten Punkt berücksichtigen
  • Überstände einrechnen
  • Bruttogewicht statt Nettogewicht nennen

Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Wie beeinflussen Maße den Speditionspreis? und Stapelbare oder nicht stapelbare Fracht: Was ist der Unterschied?.