Stapelbare Fracht kann eine geeignete Last von oben aufnehmen, ohne dass Ware oder Verpackung beschädigt werden. Nicht stapelbare Fracht darf nicht belastet werden und benötigt deshalb mehr nutzbare Ladefläche beziehungsweise besonderen Freiraum.

Was in der Praxis wichtig ist

Für die Disposition zählt die konkrete Sendung und nicht nur die allgemeine Bezeichnung. Deshalb sollten Besonderheiten früh genannt und nicht erst am Abholtag geklärt werden.

  • Eine Palette ist nicht allein deshalb stapelbar, weil sie eine ebene Oberseite hat.
  • Empfindliche, instabile oder überstehende Güter sollten nicht als stapelbar deklariert werden.
  • Falsche Angaben können sowohl Beschädigungen als auch eine nachträgliche Preisänderung verursachen.

Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?

Überstände, instabile Aufbauten und falsch deklarierte Stapelbarkeit können zu Beschädigungen, Nachberechnung oder einer notwendigen Änderung der Transportart führen.

Maße werden am fertig verpackten Versandstück gemessen; zum Gewicht zählen Ware, Palette, Kiste und sonstige Verpackung.

Wenn eine Angabe noch unklar ist, sollte sie vor der Buchung geklärt werden. Eine kurze Rückfrage ist meist einfacher als eine Änderung nach bereits erfolgter Disposition.

Kurze Checkliste

  • Tragfähigkeit von oben realistisch bewerten
  • Keine provisorischen Aufbauten stapeln
  • Nicht-Stapelbarkeit vor Angebot nennen

Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Wie beeinflusst Stapelbarkeit den Frachtpreis? und Wie hoch darf eine Palette beim Versand sein?.