Für die Zollabfertigung werden je nach Verfahren typischerweise eine Handels- oder Pro-forma-Rechnung, Warenbeschreibung, Warennummer, Wert, Ursprung sowie Angaben zu Exporteur und Importeur benötigt. Eine Packliste und weitere Nachweise können hinzukommen.
Was in der Praxis wichtig ist
Für die Disposition zählt die konkrete Sendung und nicht nur die allgemeine Bezeichnung. Deshalb sollten Besonderheiten früh genannt und nicht erst am Abholtag geklärt werden.
- Bei Präferenzbehandlung können Ursprungsnachweise oder Erklärungen erforderlich sein.
- Genehmigungs- oder kontrollpflichtige Waren benötigen zusätzliche Dokumente.
- Die endgültige Dokumentenliste sollte der zuständige Zollvertreter für die konkrete Ware und Route bestätigen.
Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?
Ein Transportangebot ersetzt keine zollrechtliche Prüfung. Der zuständige Zollvertreter muss das konkrete Verfahren und die erforderlichen Nachweise zur Ware und Route festlegen.
Fehlende oder widersprüchliche Angaben können zu Rückfragen, Standzeiten oder einer Unterbrechung der Beförderung führen.
Wenn eine Angabe noch unklar ist, sollte sie vor der Buchung geklärt werden. Eine kurze Rückfrage ist meist einfacher als eine Änderung nach bereits erfolgter Disposition.
Kurze Checkliste
- Rechnung vorbereiten
- Packliste abgleichen
- Warennummer prüfen
- Ursprungs- und Genehmigungsnachweise klären
Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Was ist eine EORI-Nummer?, Was sind Ursprungswaren und Präferenzursprung? sowie Was ist eine Handelsrechnung (Commercial Invoice)?.