Als sperrige Fracht gelten Sendungen, deren Abmessungen, Form oder Handling nicht in einen gewöhnlichen Paket- oder Palettenablauf passen. Dazu können lange, breite, hohe, unregelmäßig geformte oder schwer zu stapelnde Güter gehören.

Darauf sollten Unternehmen achten

Je genauer die Angaben bei der Anfrage sind, desto zuverlässiger lassen sich Fahrzeug, Handling und Termin planen. Nachträgliche Änderungen können eine neue Prüfung erforderlich machen.

  • Nicht nur das Gewicht entscheidet: Auch ein leichtes Bauteil kann wegen Länge, Überstand oder fehlender Stapelbarkeit viel Fahrzeugfläche beanspruchen.
  • Für sperrige Fracht sind exakte Außenmaße, Fotos und Angaben zu Hebe- beziehungsweise Anschlagpunkten besonders hilfreich.
  • Je nach Geometrie kann ein exklusiver oder speziell geplanter Transport geeigneter sein als ein Standardnetzwerk.

Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?

Die endgültige Transportlösung hängt immer von Route, Ware, Verpackung, Zugänglichkeit der Standorte und gewünschtem Zeitfenster ab.

Für ein belastbares Angebot sollten Abhol- und Lieferort mit Postleitzahl, eine klare Warenbeschreibung, Anzahl der Packstücke, Außenmaße, Bruttogewicht und gewünschte Termine vorliegen.

Entscheidend ist, dass die bei der Anfrage gemeldeten Angaben mit der tatsächlichen Sendung übereinstimmen. So lassen sich Rückfragen, Fehlfahrten und unnötige Nachberechnungen vermeiden.

Kurze Checkliste

  • Längste, breiteste und höchste Stelle messen
  • Überstände angeben
  • Fotos beifügen
  • Lade- und Entlademethode erklären

Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Langgut per Spedition versenden, Übergroße Güter per Spedition versenden sowie Stapelbare oder nicht stapelbare Fracht: Was ist der Unterschied?.