Die Lieferstelle muss das vorgesehene Fahrzeug aufnehmen und die Sendung mit den vereinbarten Mitteln entgegennehmen können. Empfänger, Zufahrt, Entladetechnik und eventuelle Slot- oder Sicherheitsanforderungen sollten vor der Anlieferung geklärt sein.
Was in der Praxis wichtig ist
Für die Disposition zählt die konkrete Sendung und nicht nur die allgemeine Bezeichnung. Deshalb sollten Besonderheiten früh genannt und nicht erst am Abholtag geklärt werden.
- Für schwere oder sperrige Einheiten ist ebener, tragfähiger Untergrund wichtig, besonders wenn ein Hubwagen genutzt werden soll.
- Eine Ladebordwand kann nur innerhalb ihrer technischen Grenzen arbeiten und ersetzt nicht jedes Entladegerät.
- Der Empfänger sollte Packstücke und sichtbaren Zustand bei der Übergabe prüfen.
Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?
Änderungen von Adresse, Termin oder Ansprechpartner sollten sofort gemeldet werden, weil sie die Disposition und gegebenenfalls den Preis beeinflussen können.
An beiden Standorten müssen Zufahrt, Öffnungszeiten, Ansprechpartner und vorhandene Ladehilfsmittel zur geplanten Fahrzeugart passen.
Für die operative Planung sollten Maße, Gewichte und Standortbedingungen vor der Buchung intern geprüft werden. Verlässliche Ausgangsdaten erleichtern eine passende Fahrzeug- und Ablaufplanung.
Kurze Checkliste
- Entladebereich freihalten
- Empfänger erreichbar halten
- Ladehilfsmittel bereitstellen
- Wareneingangsreferenz bereithalten
Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Was ist eine Zustellung mit Ladebordwand?, Was bedeutet Lieferung bis Bordsteinkante im Speditionsverkehr? sowie Was sollte der Empfänger bei der Zustellung prüfen?.