Ob der Fahrer beim Be- oder Entladen mitwirkt, hängt vom gebuchten Service, Fahrzeug, Sicherheitsregeln und der Art der Ware ab. Eine manuelle Ladeleistung oder das Bedienen kundeneigener Geräte sollte niemals automatisch vorausgesetzt werden.
Was in der Praxis wichtig ist
Für die Disposition zählt die konkrete Sendung und nicht nur die allgemeine Bezeichnung. Deshalb sollten Besonderheiten früh genannt und nicht erst am Abholtag geklärt werden.
- Bei vielen B2B-Transporten stellt der Versender beziehungsweise Empfänger die erforderlichen Mitarbeiter und Ladehilfsmittel.
- Der Fahrer muss sich an Sicherheitsvorgaben und seine betrieblichen Zuständigkeiten halten.
- Zusätzliche Handling-Leistungen sollten vorab schriftlich vereinbart werden.
Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?
Änderungen von Adresse, Termin oder Ansprechpartner sollten sofort gemeldet werden, weil sie die Disposition und gegebenenfalls den Preis beeinflussen können.
An beiden Standorten müssen Zufahrt, Öffnungszeiten, Ansprechpartner und vorhandene Ladehilfsmittel zur geplanten Fahrzeugart passen.
Wenn eine Angabe noch unklar ist, sollte sie vor der Buchung geklärt werden. Eine kurze Rückfrage ist meist einfacher als eine Änderung nach bereits erfolgter Disposition.
Kurze Checkliste
- Ladeverantwortung klären
- Mitarbeiter vor Ort einplanen
- Sicherheitsregeln beachten
- Sonderleistung vor Buchung bestätigen
Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Wie bereite ich die Abholstelle für die Spedition vor?, Wie bereite ich die Lieferstelle für die Spedition vor? sowie Was bedeutet Lieferung bis Bordsteinkante im Speditionsverkehr?.