Beim Palettenversand bilden Ware, Palette und Verpackung eine gemeinsame Ladeeinheit. Für ein verlässliches Angebot müssen die Maße und das Gewicht der fertig gepackten Einheit angegeben werden, und die Ware muss so gesichert sein, dass sie während Transport und Umschlag nicht verrutscht.
Was in der Praxis wichtig ist
Für die Disposition zählt die konkrete Sendung und nicht nur die allgemeine Bezeichnung. Deshalb sollten Besonderheiten früh genannt und nicht erst am Abholtag geklärt werden.
- Eine Europalette hat typischerweise eine Grundfläche von 120 × 80 cm; zulässige Höhe und Gewicht hängen jedoch vom konkreten Service und Fahrzeug ab.
- Die Ware sollte vollständig getragen, gegen Bewegung gesichert und an Kanten oder empfindlichen Stellen geschützt sein.
- An Abhol- und Lieferstelle muss geklärt sein, ob Rampe, Stapler oder gegebenenfalls eine Ladebordwand benötigt wird.
Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?
Für ein belastbares Angebot sollten Abhol- und Lieferort mit Postleitzahl, eine klare Warenbeschreibung, Anzahl der Packstücke, Außenmaße, Bruttogewicht und gewünschte Termine vorliegen.
Besondere Eigenschaften wie Übermaß, Empfindlichkeit, Batterien, Flüssigkeiten oder fehlende Ladehilfsmittel sollten bereits in der Anfrage genannt werden.
Für die operative Planung sollten Maße, Gewichte und Standortbedingungen vor der Buchung intern geprüft werden. Verlässliche Ausgangsdaten erleichtern eine passende Fahrzeug- und Ablaufplanung.
Kurze Checkliste
- Fertige Außenmaße messen
- Bruttogewicht inklusive Palette nennen
- Stapelbarkeit korrekt angeben
- Ladehilfsmittel an beiden Standorten prüfen
Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Wie verpackt man eine Palette für den Versand? und Wie misst man Fracht richtig?.