Eine Teilladung oder LTL-Sendung nutzt nur einen Teil der verfügbaren Lkw-Kapazität. Sie ist größer als typische Stückgut- oder Sammelgutsendungen, benötigt aber noch keinen kompletten Lkw für einen einzigen Auftrag.

Praktische Planung

Eine saubere Vorbereitung reduziert Rückfragen und verhindert, dass Fahrzeug oder Standort nicht zusammenpassen. Wichtig sind überprüfte Daten statt geschätzter Maße oder Gewichte.

  • LTL kann sinnvoll sein, wenn mehrere Paletten oder größere Ladeeinheiten zusammen versendet werden und eine komplette Fahrzeugkapazität wirtschaftlich nicht nötig ist.
  • Je nach Route kann die Ladung mit anderen Sendungen kombiniert werden; Anzahl der Stopps und Umschläge hängt vom gewählten Konzept ab.
  • Lademeter, Gewicht, Abmessungen und Stapelbarkeit beeinflussen die benötigte Kapazität.

Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?

Geteilte Transportkapazität ist häufig wirtschaftlicher, während ein exklusiv eingesetztes Fahrzeug mehr Kontrolle über Laufzeit und Handling ermöglicht.

Die gewählte Transportart sollte zur tatsächlichen Sendung passen; Begriffe wie LTL oder FTL allein ersetzen keine Prüfung der Abmessungen und Ladebedingungen.

Entscheidend ist, dass die bei der Anfrage gemeldeten Angaben mit der tatsächlichen Sendung übereinstimmen. So lassen sich Rückfragen, Fehlfahrten und unnötige Nachberechnungen vermeiden.

Kurze Checkliste

  • Anzahl der Ladeeinheiten nennen
  • Lademeter nicht schätzen, sondern Maße angeben
  • Gesamtgewicht prüfen
  • Zeitvorgaben klar definieren

Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Was ist eine Komplettladung (FTL)? und Sammelgut, Stückgut, Teilladung und Komplettladung: Was ist der Unterschied?.