Die standardisierte Europalette hat eine Grundfläche von 120 × 80 cm. Die Palette selbst wiegt je nach Ausführung und Zustand typischerweise rund 20 bis 25 kg; für den Transport zählt jedoch immer das tatsächliche Bruttogewicht der beladenen Einheit.

Praktische Planung

Eine saubere Vorbereitung reduziert Rückfragen und verhindert, dass Fahrzeug oder Standort nicht zusammenpassen. Wichtig sind überprüfte Daten statt geschätzter Maße oder Gewichte.

  • Die Grundfläche der Palette ist nicht mit einer allgemeinen maximalen Versandhöhe oder einem pauschalen Maximalgewicht gleichzusetzen.
  • Ware sollte möglichst innerhalb der Palettenkontur stehen und gleichmäßig getragen werden.
  • Beschädigte Paletten können für schwere Ladungen ungeeignet sein.

Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?

Überstände, instabile Aufbauten und falsch deklarierte Stapelbarkeit können zu Beschädigungen, Nachberechnung oder einer notwendigen Änderung der Transportart führen.

Maße werden am fertig verpackten Versandstück gemessen; zum Gewicht zählen Ware, Palette, Kiste und sonstige Verpackung.

Entscheidend ist, dass die bei der Anfrage gemeldeten Angaben mit der tatsächlichen Sendung übereinstimmen. So lassen sich Rückfragen, Fehlfahrten und unnötige Nachberechnungen vermeiden.

Kurze Checkliste

  • 120 × 80 cm Grundfläche prüfen
  • Palettenzustand kontrollieren
  • Beladene Höhe messen
  • Gesamtgewicht inklusive Palette angeben

Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Europalette oder Einwegpalette: Was ist der Unterschied?, Wie schwer darf eine Palette sein? sowie Wie misst man Fracht richtig?.