Luftpolsterfolie schützt vor leichten Stößen und Oberflächenkontakt, ist aber allein meist keine ausreichende Transportverpackung für Speditionsfracht. Schwere oder empfindliche Ware braucht zusätzlich eine tragfähige Außenverpackung und mechanische Sicherung.
Was in der Praxis wichtig ist
Für die Disposition zählt die konkrete Sendung und nicht nur die allgemeine Bezeichnung. Deshalb sollten Besonderheiten früh genannt und nicht erst am Abholtag geklärt werden.
- Folie verhindert nicht, dass ein schweres Teil verrutscht oder eine Palette kippt.
- Kanten, Ecken und hervorstehende Bauteile benötigen häufig festen Schutz.
- Bei Maschinen oder Elektronik kann eine Kiste, ein stabiler Karton oder eine maßangepasste Unterkonstruktion notwendig sein.
Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?
Maße werden am fertig verpackten Versandstück gemessen; zum Gewicht zählen Ware, Palette, Kiste und sonstige Verpackung.
Die Verpackung muss die Ware gegen Bewegung, Druck, Stöße und die vorgesehenen Umschlagvorgänge schützen.
Entscheidend ist, dass die bei der Anfrage gemeldeten Angaben mit der tatsächlichen Sendung übereinstimmen. So lassen sich Rückfragen, Fehlfahrten und unnötige Nachberechnungen vermeiden.
Kurze Checkliste
- Folie nur als Ergänzung verwenden
- Tragfähige Basis schaffen
- Ware fixieren
- Empfindliche Flächen separat schützen
Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Transportverpackung oder Verkaufsverpackung: Was ist der Unterschied? und Wie verpackt man empfindliche gewerbliche Waren?.