Ware wird auf einer Palette so gesichert, dass sie weder rutscht, kippt noch sich vom Ladungsträger löst. Die Sicherung muss zum Gewicht, Schwerpunkt und zur Form passen und darf empfindliche Bauteile nicht beschädigen.
Was in der Praxis wichtig ist
Für die Disposition zählt die konkrete Sendung und nicht nur die allgemeine Bezeichnung. Deshalb sollten Besonderheiten früh genannt und nicht erst am Abholtag geklärt werden.
- Schwere Teile benötigen formschlüssige oder belastbare mechanische Fixierung; Stretchfolie allein reicht dafür nicht.
- Umreifungsbänder sollten mit Kantenschutz verwendet werden, wenn sonst Druckstellen entstehen könnten.
- Der Schwerpunkt sollte möglichst niedrig und innerhalb der Palettenfläche liegen.
Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?
Die Verpackung muss die Ware gegen Bewegung, Druck, Stöße und die vorgesehenen Umschlagvorgänge schützen.
Überstände, instabile Aufbauten und falsch deklarierte Stapelbarkeit können zu Beschädigungen, Nachberechnung oder einer notwendigen Änderung der Transportart führen.
Entscheidend ist, dass die bei der Anfrage gemeldeten Angaben mit der tatsächlichen Sendung übereinstimmen. So lassen sich Rückfragen, Fehlfahrten und unnötige Nachberechnungen vermeiden.
Kurze Checkliste
- Schwere Teile unten platzieren
- Bewegung in alle Richtungen verhindern
- Kantenschutz verwenden
- Sicherung vor Abholung kontrollieren
Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Stretchfolie oder Umreifungsband für Paletten: Was ist besser?, Stapelbare oder nicht stapelbare Fracht: Was ist der Unterschied? sowie Maschinen europaweit versenden: So funktioniert der Transport.