Für Waren von Großbritannien in die EU sind eine britische Ausfuhr und eine EU-Einfuhr zu organisieren. Üblicherweise werden Handels- oder Pro-forma-Rechnung, Warenbeschreibung, Wert, Warennummer, Ursprung sowie die erforderlichen EORI- und Zollreferenzen benötigt.

Was in der Praxis wichtig ist

Für die Disposition zählt die konkrete Sendung und nicht nur die allgemeine Bezeichnung. Deshalb sollten Besonderheiten früh genannt und nicht erst am Abholtag geklärt werden.

  • Der EU-Importeur und seine Einfuhrdaten müssen vor dem Grenzübertritt feststehen.
  • Bei Präferenzansprüchen sind die entsprechenden Ursprungsregeln und Nachweise zu beachten.
  • Die genaue Dokumenten- und Prozesskette sollte mit den beteiligten Zollvertretern vor Abholung abgestimmt werden.

Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?

Bei Zollthemen sind Warenbeschreibung, Wert, Warennummer, Ursprung sowie Exporteur und Importeur zentrale Ausgangsdaten.

Ein Transportangebot ersetzt keine zollrechtliche Prüfung. Der zuständige Zollvertreter muss das konkrete Verfahren und die erforderlichen Nachweise zur Ware und Route festlegen.

Entscheidend ist, dass die bei der Anfrage gemeldeten Angaben mit der tatsächlichen Sendung übereinstimmen. So lassen sich Rückfragen, Fehlfahrten und unnötige Nachberechnungen vermeiden.

Kurze Checkliste

  • Importeur benennen
  • Warennummern prüfen
  • Wert und Ursprung dokumentieren
  • Zollfreigaben koordinieren

Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Was ist ein T1-Versandverfahren bzw. T1-Dokument?, Welche Dokumente werden für die Zollabfertigung benötigt? sowie Was sind Ursprungswaren und Präferenzursprung?.