Der CMR-Frachtbrief dokumentiert den Straßentransport und die daran beteiligten Parteien. Der Lieferschein beschreibt dagegen die gelieferte Ware aus Sicht des Waren- beziehungsweise Bestellprozesses. Beide können dieselbe Sendung begleiten, haben aber unterschiedliche Funktionen.

Was in der Praxis wichtig ist

Für die Disposition zählt die konkrete Sendung und nicht nur die allgemeine Bezeichnung. Deshalb sollten Besonderheiten früh genannt und nicht erst am Abholtag geklärt werden.

  • Der CMR enthält Angaben zur Beförderung, während der Lieferschein häufig Artikel- und Bestellinformationen enthält.
  • Vorbehalte über Transportzustand gehören typischerweise auf den Abliefer- beziehungsweise Frachtbeleg.
  • Mengen und Packstückzahlen sollten zwischen den Dokumenten nicht widersprüchlich sein.

Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?

Welche Unterlagen konkret erforderlich sind, hängt von Route, Warenart, Vertragsbeziehung und gegebenenfalls dem Zollverfahren ab.

Interne Bestellnummern, Sendungsreferenzen und Ansprechpartner sollten so verwendet werden, dass Versender, Frachtführer, Empfänger und Buchhaltung dieselbe Sendung eindeutig zuordnen können.

Entscheidend ist, dass die bei der Anfrage gemeldeten Angaben mit der tatsächlichen Sendung übereinstimmen. So lassen sich Rückfragen, Fehlfahrten und unnötige Nachberechnungen vermeiden.

Kurze Checkliste

  • Dokumentzweck beachten
  • Packstückzahl abgleichen
  • Referenzen einheitlich verwenden

Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Was ist ein CMR-Frachtbrief?, Was ist ein Lieferschein? sowie Wie werden sichtbare Transportschäden dokumentiert?.