Der Empfänger sollte bei der Zustellung mindestens Anzahl der Ladeeinheiten, äußerlich erkennbaren Zustand der Verpackung und offensichtliche Schäden prüfen. Abweichungen sollten vor der vorbehaltlosen Bestätigung dokumentiert werden.
Was in der Praxis wichtig ist
Für die Disposition zählt die konkrete Sendung und nicht nur die allgemeine Bezeichnung. Deshalb sollten Besonderheiten früh genannt und nicht erst am Abholtag geklärt werden.
- Beschädigte Folie, eingedrückte Kartons, gebrochene Paletten oder sichtbare Verformungen sind relevante Hinweise.
- Wenn eine vollständige Inhaltsprüfung nicht möglich ist, sollte trotzdem der sichtbare Zustand festgehalten werden.
- Fotos mit Etikett und Sendungsreferenz erleichtern die spätere Zuordnung.
Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?
Fotos von Verpackung, Ladeeinheit und beschädigter Ware sowie Rechnung, Packliste und Transportreferenz helfen bei der Prüfung eines Schadenfalls.
Haftung und zusätzliche Transportversicherung sind nicht dasselbe. Deckungsumfang, Ausschlüsse und Meldefristen sollten vor dem Transport geklärt werden.
Entscheidend ist, dass die bei der Anfrage gemeldeten Angaben mit der tatsächlichen Sendung übereinstimmen. So lassen sich Rückfragen, Fehlfahrten und unnötige Nachberechnungen vermeiden.
Kurze Checkliste
- Packstücke zählen
- Verpackung von allen Seiten ansehen
- Abweichungen notieren
- Fotos aufnehmen
Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Was ist ein Ablieferbeleg (POD)?, Wie werden sichtbare Transportschäden dokumentiert? sowie Was ist ein verdeckter Transportschaden?.