Lademeter beschreiben, wie viel Länge auf der Ladefläche eines Lkw eine Sendung unter Berücksichtigung ihrer Breite beansprucht. Sie werden vor allem bei Teil- und Komplettladungen verwendet, sind aber kein Ersatz für echte Maße, Gewicht und Stapelbarkeit.
Darauf sollten Unternehmen achten
Je genauer die Angaben bei der Anfrage sind, desto zuverlässiger lassen sich Fahrzeug, Handling und Termin planen. Nachträgliche Änderungen können eine neue Prüfung erforderlich machen.
- Eine nicht stapelbare Sendung kann mehr effektive Ladefläche belegen als ihr Volumen vermuten lässt.
- Lademeter sagen nichts über zulässiges Gewicht oder Höhe aus.
- Für eine Transportanfrage sollten immer die tatsächlichen Abmessungen jeder Ladeeinheit angegeben werden.
Welche Angaben sind für die Spedition wichtig?
Der Preis hängt typischerweise von Route, Postleitzahlen, Abmessungen, Gewicht, Ladeart, Termin, verfügbarer Kapazität und benötigten Zusatzleistungen ab.
Für einen sinnvollen Preisvergleich müssen Leistungsumfang und Annahmen identisch sein, zum Beispiel Ladebordwand, Terminavis, Wartezeit oder exklusive Fahrzeugnutzung.
Entscheidend ist, dass die bei der Anfrage gemeldeten Angaben mit der tatsächlichen Sendung übereinstimmen. So lassen sich Rückfragen, Fehlfahrten und unnötige Nachberechnungen vermeiden.
Kurze Checkliste
- Maße statt nur Lademeter liefern
- Stapelbarkeit angeben
- Gewicht separat prüfen
- Überstände berücksichtigen
Passende weiterführende Informationen finden Sie unter Wie beeinflusst Stapelbarkeit den Frachtpreis?, Wie beeinflussen Maße den Speditionspreis? sowie Was ist eine Teilladung (LTL)?.